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Bildung - Formation

Das flexible Geschlecht - Kongress in Berlin, 28.-30. Oktober 2010 - Für die Veranstaltung fällt keine Teilnahmegebühr an. Das Programm ist abrufbar unter http://www.bpb.de/veranstaltungen/8CT3BB,0,_Das_flexible_Geschlecht.html

Der Kongress ist eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Welche Rolle spielen Geschlecht/Gender bei gesellschaftlichen Umbrüchen im Zeichen einer globalen Ökonomie? Egal ob Feminismus oder Gender Mainstreaming: Neben gerechten Geschlechterverhältnissen stand und steht auch immer die Vision von einer Gesellschaft, in der die Menschen in gerechten Verhältnissen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Haben bisherige geschlechterpolitische Fortschritte wirklich einen Schritt in diese Richtung gebracht oder entsteht eine neue gemeinsame Klasse der Überforderten? Ist die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche letztlich der alles bestimmende Faktor, der das Leben der Menschen heutzutage prägt?

Geschlechterkategorien selbst sind in den letzten Jahren zunehmend erodiert - haben sich Generationen von Gender-Debatten damit erübrigt? Sind emanzipierte und flexible Menschen automatisch glücklich? Übersehen wir im alltäglichen Kampf um die eigene Wettbewerbsfähigkeit Möglichkeiten für ein besseres Leben? Die dreitägige Veranstaltung diskutiert neue und alte Ungleichheiten an den Schnittstellen von Geschlecht, Sexualität, Status, Identität und Differenz und fragt nach den Glücks- und Krisenmomenten heutiger Emanzipation.

All genders welcome!

Als Referierende werden u.a. die amerikanische Publizistin Susan Pinker, die israelische Soziologin Eva Illouz sowie die Kommunikationswissenschaftlerin und Autorin Miriam Meckel erwartet.